Praktikum der Realschule Münsingen

Vom 17.01. bis 31.01. machten 8 Schüler der Realschule Münsingen wöchentlich donnerstags ein technisches Praktikum bei uns in der Akademie.

Der 1. Tag begann damit, dass die Schüler eine allgemeine Einweisung zu Themen wie Arbeitssicherheit oder die Geschichte der Walter AG bekamen. Danach begannen wir mit dem konventionellen Fräsen der Grundplatte für das Stövchen. Dabei erklärten wir zuerst die Maschine, die Vorgehensweise, sowie das Schreiben eines Arbeitsplans. Anschließend ließen wir die Praktikanten selbstständig dennoch beaufsichtigt die Grundplatte fräsen.

Am 2. Tag begannen wir damit den 2. Arbeitsplan für die Bolzen zu schreiben. Als wir damit fertig waren, ging es los, die Grundplatte anzureißen, zu körnen, zu bohren, sowie zu senken. Zum Schluss erklärten wir die Drehmaschine und drehten die Bolzen bis auf das Gewinde fertig.

Am letzten Tag drehten wir die Bolzen fertig und gingen anschließend an eine CNC-Fräsmaschine. Hier erklärten wir die Maschine, sowie das programmieren der vielen Funktionen. Anschließend frästen wir die Tasche, in welche das Teelicht eingesetzt wird. Als letztes hatten die Schüler eine Betriebsführung und eine Vorstellung der angebotenen Ausbildungsberufe.

Wir und die Schüler hatten sehr viel Spaß und hoffen den technischen Ausbildungsberuf näher gebracht zu haben.

Von Florian H.

Ingenieurspraktikum

Das Ingenieurspraktikum soll Schülern, welche die allgemeine Hochschulreife anstreben, einen Einblick in die Tätigkeiten eines Ingenieurs bei der Walter AG geben. Was zu den Tätigkeiten eines Ingenieurs gehört und wie viele verschiedene Möglichkeiten es tatsächlich für einen Maschinenbauingenieur gibt, ist für einige Schüler sehr verschwommen. Deshalb haben wir uns überlegt ein Praktikumsmodell zu entwerfen, welches Schülern eine Entscheidungsgrundlage geben soll wenn es an ihre weitere berufliche Zukunft geht. Dazu haben wir folgende Themen zum Inhalt von diesem Praktikumsmodell gemacht:

– Informationen zum Studium an der Dualen Hochschule
– Informationen zum Reutlinger Modell (Kombination Ausbildung-Studium)
– Vorstellung vergangener DH-Projekte von Studenten der DHBW
– Vorstellung aktueller, betrieblicher Projektaufgaben von Studenten der DHBW
– Firmenrundgang
– Vorstellung des jeweiligen Tätigkeitsbereichs von Mitarbeitern in den    Abteilungen
– Ingenieursmäßige Betrachtung von Alltagssituationen
– Einführung in Solid Works
– Einführung in die Anwendung und Programmerstellung mit Siemens ShopMill
– Erstellen eines Werkstücks an einer 3-Achs-CNC-Fräsmaschine

Das Modell wurde von DH-Studenten entworfen, um Interessierten eine Runduminformation über ein Maschinenbaustudium und dessen Inhalte zu geben. In KW 35 haben die ersten „Ingenieurspraktikanten“ das Praktikum gemacht und waren mit dem Programm sehr zufrieden. Wir stellen am Ende der Praktikumswoche jedem Praktikanten ein Praktikumszeugnis aus und geben eine Teilnahmebestätigung mit, die bspw. Bewerbungen beigelegt werden kann.

Florian B. (DH-Student im 4. Semester)

KBF – Körperbehindertenförderung Neckar-Alb e.V.

Die Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr hatten dieses Jahr wieder die Möglichkeit, zwei Wochen bei der KBF in verschiedenen Abteilungen Praktische Erfahrungen zu sammeln. Hierbei lernte Ich meine Gesundheit wertzuschätzen, sowie, dass trotz körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung ein produktives Arbeiten möglich ist.
Einer meiner Durchlaufpunkte war die AIS Junior Abteilung, die abgegebene Artikel für deren Besitzer ins Internetportal E-Bay stellen samt Bilder, Beschreibungen, etc. Für Ihren Einsatz erhalten Sie 15% der Gewinnsumme, die Sie für Ausflüge der KBF verwenden.
Mein zweiter Anlaufspunkt war die hauseigene Metallwerkstatt, zuzüglich des dazugehörigen Metallunterrichts. Während dieser Zeit wurden Übungsstücke an den Dreh- und Fräsmaschinen erstellt. Ein besonderes Highlight wurde mir in der zweiten Woche ermöglicht, da wir einen taglang aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers, die Problematik, dass viele Innenstädte nicht ausreichend Behindertengerecht sind, erleben durften. Gerade beim Fräsen und Drehen fiel uns besonders die Freude der Azubis auf, die diese beim Zerspanen hatten.
Durch unsere Zeit bei der KBF Reutlingen haben wir sehr viele interessante, spannende und lehrreiche Erfahrungen gesammelt, die wir jedem gerne weiterempfehlen möchten.

Ein technisches Praktikum bei der Walter AG

„Lasst sie selber was schaffen!“, sagte unser Ausbilder am Ende der Einweisung für unsere Woche mit einem Praktikanten. Wir, Chris E. und Andrej K. haben vom 10.04. bis zum 13.04.2012 jeweils einen Praktikanten betreut.
Zunächst bekamen Sie eine Einweisung zur Arbeitssicherheit und einige Informationen über den Ablauf in der Ausbildungswerkstatt.
Dann ging es los. Leon und Marius wurden uns beiden zugewiesen und wir haben ihnen erstmal unser Werkzeug und die Maschinen gezeigt.
Dass unsere Praktikanten nicht planlos an etwas herumarbeiten, dürfen sie eine Lokomotive aus verschiedenen Einzelteilen bauen. Mit feilen geht es los. Wir haben ihnen Tipps und Tricks gezeigt, wie man am schnellsten und saubersten mit Säge und Feile arbeitet.
Teile wurden entgratet, auf Maß, Ebenheit und Winkligkeit bearbeitet. Nach einem lehrreichen, anstrengenden aber auch spaßigen ersten Arbeitstag gingen die Praktikanten am Mittwoch mit großer Erwartung an unsere Maschinen. Marius durfte Drehen und Leon Fräsen. Am Donnerstag wurde dann getauscht. An der Fräs- und Drehmaschine haben sie mit unserer Unterstützung das Führerhaus, die Stoßfänger, die Räder, den Kessel und den Kamin gefertigt. Sie hatten sichtlich Spaß und großes Interesse.
Dann musste noch einiges gebohrt werden und auch das Gewindeschneiden ließen wir nicht aus.
Am Freitag stellte sich dann heraus wie sauber gearbeitet wurde. Die Teile wurden montiert.
Am Ende standen zwei fertige, bildhübsche Lokomotiven auf den Werkbänken.
Die Freude der Praktikanten, etwas geschaffen zu haben, war ihnen anzusehen.
Ein abschließendes Gespräch mit einem Meister, den Praktikanten und uns, zeigte dass die Woche super gelaufen ist und wir mit den beiden alles richtig gemacht haben.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Praktikanten!

Chris und Andrej