Abschlussprüfung Teil 1 Zerspanungsmechaniker

Die Abschlussprüfung Teil 1 ist geschafft.
Wir Zerspanungsmechaniker hatten in den letzten beiden Wochen die Aufgabe eine theoretische als auch eine praktische Prüfung abzulegen.
Anfang März hatten wir mit unseren Ausbildern einen Terminplan zur Prüfungsvorbereitung erstellt.
Verschiedene prüfungsvorbereitende Maßnahmen wie z.B. eine theoretische und praktische Übungsprüfung einschließlich Vorbereitung und Auswertung
wurden aufgenommen.
Die Abschlussprüfung (Theorie und Praxis) wurde von Mitgliedern des Prüfungsausschusses der IHK Reutlingen betreut und ausgewertet.
Der theoretische Teil fand am 25.03.2014 zentral,
mit anderen Zerspanungsmechaniker/-innen des Umkreises
in der HAP-Grieshaber Halle in Eningen u. A. statt.
Der Zeitrahmen war auf 90 Minuten begrenzt. In dieser Zeit hatten wir einen Teil A
mit Multiple Choice Aufgaben und einen Teil B mit schriftlichen Aufgaben zu lösen.
Der praktische Teil fand am 02.04.2014 und am 03.04.2014 bei uns
im Ausbildungszentrum statt.
Wir 8 Azubis wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.
Gruppe 1 hatte am 02.04 2014 und Gruppe 2 am 03.04.2014
die praktische Prüfung.
Der praktische Prüfungsteil bestand aus der Herstellung zweier Drehteile,
eines Frästeils und einer situativen Gesprächsphase.
Gearbeitet wurde mit CNC-gesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen.
Diese hatten wir zuvor anhand einer Werkzeugbereitstellungsliste vorbereitet.
Für die Herstellung der Werkstücke mussten wir einen Arbeitsplan und mehrere Bearbeitungsprogramme eigenständig erstellen.
Nach Fertigstellung der Werkstücke folgte die Maßkontrolle anhand eines Prüfprotokolls.
Dazu waren 6.5 Stunden Prüfungszeit festgesetzt.

Schließlich hatte jeder von uns Prüflingen die Prüfung mit einem positiven Gefühl verlassen.

Patrick M., Felix S., Lars N.

Walter Motorradausfahrt

Auch dieses Jahr veranstaltete die Walter AG eine Motorradausfahrt für ihre Mitarbeiter. Die Tour ging vom 14.06 – 16.06.2013. Am ersten Tag trafen wir uns auf dem Walter Gelände und besprachen die zu fahrende Route. Nebenbei packten wir unser Gepäck in einen Sprinter, der die ganze Tour mit uns fuhr. Das erste Tourziel war Breisach, dort übernachteten wir beide Nächte in einer Jugendherberge. Als wir gegen Abend die Jugendherberge erreichten, aßen wir etwas und ließen den Tag gemütlich am Rhein ausklingen.
Am nächsten Morgen starteten wir um 10 Uhr die Tour nach Frankreich ins Elsass. Wir fuhren einige sehenswerte Pässe ab. Anschließend ging es wieder zur Jugendherberge zurück, wo wir zum Abendessen grillten. Da es an der Jugendherberge viele Sportangebote gab, spielten wir nach dem Essen Fußball.
Am letzten Tag traten wir die Heimreise an. Wir packten wieder unsere Koffer in den Sprinter und fuhren wieder nach Tübingen zum Walter Gelände.
Das Wochenende hat mir sehr gefallen, da man seine Arbeitskollegen besser kennenlernen konnte und man ein gemeinsames Hobby teilte.

Von Nils B.

Projekt der Oberflächenbeschichter

Projekt der Oberflächenbeschichter in der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Gmünd

Am heutigen Tag war unsere Aufgabe, eine Blumenvase aus Stahl und einen Flaschenöffner aus Zinkdruckguss mechanisch vorbehandeln und anschließend zu vernickeln. Dieser Prozess ist notwendig, dass die Werkstücke gegen das „Rosten“ geschützt sind.
Um die rostige und verzunderte Oberfläche der Blumenvase zu beseitigen, wurde zuerst entgratet um das Verletzungsrisiko einzuschränken und danach mit der Bandschleifmaschine geschliffen.
Die feinste Methode beim Schleifen, ist das sogenannte „Bürsten“.
Beide Werkstücke wurden gebürstet und anschließend gereinigt und entfettet, bevor es zur ersten Beschichtung (cyanidisch vorverkupfert) kam.
Nach der Beschichtung wurden die Werkstücke gespült und in eine verdünnte Säure gelegt (dekapiert).
Nachdem sie trocken waren, kam schon die nächste Beschichtung (sauer verkupfert), Dauer etwa 1 Stunde.
Die Werkstücke wurden dann aus den Bädern entnommen und erneut gespült und in eine verdünnte Säure gelegt.
Schließlich kam das „Polieren“, welches dafür gesorgt hat, dass die Oberfläche frei von Poren war.
Der letzte Arbeitsschritt war nun das „Vernickeln“.

Am Ende der Bearbeitungsphasen waren
die Oberflächen der Werkstücke glänzend
und glatt.

Die Bearbeitung der Blumenvase und des
Flaschenöffners erfolgte im Werkstatt-Unterricht
in der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Gmünd.

Alex P. – Oberflächenbeschichter (1. Ausbildungsjahr)