Endlich fertig mit der Ausbildung

Nennt mich Facharbeiter Stefan B.!      

Nach lehrreichen 3 Ausbildungsjahren habe ich die Ausbildung endlich abgeschlossen und bin nun in der Abteilung „Standard- Fräsen“ in Tübingen tätig. Es war ein langer und nicht immer einfacher Weg dorthin. Ich war mit meinen Kollegen aus dem Ausbildungsjahr sehr zufrieden, da wir uns gegenseitig gut verstanden und auch immer geholfen haben. Ich habe sehr viel gelernt, nicht nur in Sachen die mich bei der Arbeit weiter bringen sondern auch nützliche Tipps für private Angelegenheiten. Nachdem ich alle Hürden gemeistert habe, wurde ich schließlich Facharbeiter und kam in meine Abteilung. Es war für mich keine große Umgewöhnung, da ich schon in der Ausbildung eingelernt wurde und fleißig mitarbeiten konnte. Ich wurde von den Mitarbeitern in dieser Abteilung gut aufgenommen und bei kleineren Schwierigkeiten kräftig unterstützt, was mir viel Sicherheit gab und das Einlernen somit einfacher machte.

Natürlich habe ich jetzt auch mehr Verantwortung und nicht mehr den „Welpen-schutz“ den man als Azubi hat, was deshalb mehr Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert. Dennoch bin ich sehr gespannt darauf, was mich in den nächsten Jahren erwartet.Ich blicke optimistisch in meine Zukunft und möchte mich noch bei meinen Ausbildern bedanken, die mich auf das Alles vorbereitet haben und es nicht immer leicht hatten, wir aber trotzdem gut ausgekommen sind.

 Also Danke!

Ausbildungsstart bei der Walter AG

Montag, 2. September 2013, 08:55 Uhr an der Pforte der Walter AG in Tübingen. 31 neue Auszubildende und Studenten beginnen das Abenteuer „Ausbildung bei der WalterAG/TDM Systems“. Anspannung und Vorfreunde waren bei den Azubis und Studenten klar erkennbar.

Um Punkt 09:00 Uhr wurden wir von der Betriebsrätin in die Empfangshalle der Walter AG begleitet, wo bereits die Ausbilder sowie der Vorstandsvorsitzende Mirko Merlo auf uns warteten und uns einen guten Ausbildungsstart wünschten.

Daraufhin betraten wir unsere neue Heimat – das Ausbildungszentrum der Walter Akademie- wo uns die älteren Azubis mit Kaffee und Butterbrezeln empfingen. Frau Dederichs und zwei Azubis stellten uns die Walter AG, TDM Systems und den Sandvik Konzern vor. Anschließend bekam jeder „Neue“ seine Arbeitskleidung, seinen Werksausweis, Messschieber mit Namensgravur und einen Spind.

Zur gemeinsamen Mittagspause wurden wir von der Walter AG in die Kantine eingeladen, wo bereits Plätze für uns reserviert waren.
In den Nachmittag starteten wir mit einem Auflockerungsspiel (Plitsch-Platsch), um nach dem vorzüglichen Mittagessen wieder in Schwung zu kommen. Zum besseren Kennen-lernen der neuen Kollegen interviewten wir uns gegenseitig. Nach einem kurzen Feedback an unsere Ausbilder schlossen wir den ersten Ausbildungstag ab.

Der zweite Tag startete gleich mit einem Highlight: ein Ausflug in die „modernste Wendeschneidplattenfertigung der Welt“, das Werk der Walter AG in Münsingen.
Dort wurden wir von den Azubis des dritten Ausbildungsjahres durch die Produktion geführt, wo uns der Fertigungsprozess einer Wendeschneidplatte ausführlich erläutert wurde. Anschließend ging es zurück nach Tübingen zur Mittagspause.

Nach der Mittagspause wurde uns das Thema „Fair Play“ von unserem Ausbildungs-leiter vorgestellt, das wir danach in Gruppen diskutierten.
Nach einem Gruppenfoto mit dem neuen Ausbildungsjahrgang, bekamen wir unsere erste Schulung zum Thema Arbeitssicherheit durch Herrn Knoblich.

Den zweiten Ausbildungstag unserer Einführungswoche schlossen wir erneut mit einem Schlussresumee an unsere Ausbilder ab.

Frank.H

Peter.S

Übernahme von Anja V. bei der TDM Systems GmbH

Mein Name ist Anja V. und ich bin 24 Jahre alt. Im September 2009 habe ich meine Ausbildung bei der TDM Systems GmbH zur Kauffrau für Bürokommunikation begonnen und 2012 erfolgreich abgeschlossen. Seitdem arbeite ich bei der TDM Systems GmbH in der Abteilung Vertrieb als Sachbearbeiterin.

Die Arbeit macht mit sehr viel Spaß, da ich einerseits Kundenkontakt habe, aber auch die klassische Büroarbeit, wie z.B. die Erstellung eines Angebots oder auch die Kundenkorrespondenz erledige.

Bei der TDM Systems GmbH fühle ich mich gut aufgehoben. Dort herrscht ein sehr gutes Betriebsklima und ich komme jeden Tag gerne hier her. Obwohl man nicht täglich mit allen Abteilungen eng zusammen arbeitet, kennt man sich doch und wird bei jeder Angelegenheit unterstützt.

Über meine Übernahme nach der Ausbildung bin ich sehr froh. Meiner Ansicht nach ist es von großem Vorteil, wenn man sich bereits in dem Betrieb gut auskennt und nicht komplett neu eingearbeitet werden muss. Dadurch fühlt man sich sicherer.

Im Vergleich zu meiner Ausbildung haben sich meine Tätigkeiten ein wenig verändert. Ich besitze mehr Verantwortung, erledige meine Aufgaben selbständig und arbeite intensiver an den jeweiligen Tätigkeiten. Ein ganz neuer Aufgabenbereich ist die Organisation der nationalen Messen. Für die Planung von Messen gibt es viel zu beachten und es ist wichtig einen gesamten Überblick zu behalten. Nicht nur die Planung, Definition des Messeplans bzw. Standpersonal oder das Buchen von Hotels sind meine Aufgaben, auch das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Abteilungen (Vertrieb, Marketing/PR, Technik…) spielt dabei eine wichtige Rolle.

Zusätzlich bilde ich mich durch interne Schulungen weiter und möchte mich im Laufe meines Berufslebens noch weiterbilden, möglich wäre der Abschluss des Fach-oder Betriebswirtes.

Was mir bei TDM Systems sehr gefällt ist, dass jedes Jahr einen Betriebsausflug mit vielen verschiedenen Aktivitäten stattfindet. Dort kann man sich mit anderen Mitarbeitern austauschen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Academy Day 2013

Auch dieses Jahr wird wieder der Academy – Day bei Walter stattfinden.
Dieses mal sogar an 2 Tagen:
Am 12.07.2013 von 15 – 18 Uhr in Münsingen und
Am 13.07.2012 von 10 – 13 Uhr in Tübingen.

Es gibt viele interessante Programmpunkte, wie zum Beispiel Werksführungen oder Maschinenvorführungen.
Außerdem habt ihr so die tolle Möglichkeit, uns Auszubildende und die Ausbilder schon einmal etwas kennen zu lernen und zu erfahren, wie unsere Ausbildung hier so abläuft.

Seid ihr interessiert?
Dann kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

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Besuch aus Düsseldorf

Anfang April hatten wir für 2 Wochen die zwei angehenden Industriekauffrauen Elke und Corinna, vom Sandvik Konzern aus Düsseldorf zu Besuch. Warum sie hier waren und was sie so alles erlebt haben, erfahrt ihr in folgendem Interview.

Redaktionsteam: Wie gefällt es euch bei der Walter AG?
Wir fühlen uns willkommen und wohl bei Walter. Alle hier sind sehr herzlich und machen es uns leicht, sich schnell und gut einzuleben.

Redaktionsteam: Wie kam es zu eurem Besuch hier bei Walter?
Im Rahmen unserer kaufmännischen Ausbildung müssen wir die Abteilung „Einkauf“ durchlaufen und ein paar Eindrücke zur Lagerhaltung bekommen.
Da wir diese Möglichkeit in Düsseldorf nicht haben, müssen wir dies hier nachholen.

Redaktionsteam: Was erhofft ihr euch von eurem Besuch?
Im Allgemeinen erhoffen wir uns Einblicke in die Arbeitsweise bei der Walter AG.
Im Speziellen erhoffen wir uns das theoretisch gelernte in der Berufsschule nun in den jeweiligen Bereichen umsetzen zu können bzw. mit der Praxis verbinden zu können. Dies ist uns in Düsseldorf nicht möglich, da wir dort die Abteilungen nicht haben. Zudem wünschen wir uns aktiv mitarbeiten zu können.

Redaktionsteam: Was gefällt euch besonders gut/schlecht bei Walter?
Besonders gut gefällt uns das offene Miteinander. Wir sind vom ersten Tag an bis zum letzten Tag mit offenen Armen empfangen worden. Und die Teams waren gewillt uns in kurzer Zeit so viel wie möglich zu zeigen.

Redaktionsteam: Was haltet ihr von unserem Azubiblog?
Wir nehmen ihn als Anreiz, selbst einen Azubiblog zu machen.
Gute Idee.

Redaktionsteam: Wo wohnt ihr in den 2 Wochen?
Wir wohnen in den 2 Wochen in einem Appartment in der Nähe vom Bahnhof und damit auch nah dran an der Walter AG. Bei schönem Wetter können wir uns auf unserem Balkon sonnen und die hiesige Wärme genießen.
Die Wohnung ist mit ihren Dachschrägen richtig schön gemütlich, aber natürlich stößt man sich auch leicht den Kopf.
Für unser Wohl hier in Tübingen ist reichlich gesorgt. Es ist alles da in der Wohnung, was man eben so braucht.

Betriebsdurchlauf

Wir, die Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres haben die Abschlussprüfung Teil 1 erfolgreich bestanden. Nun sind wir im Betriebsdurchlauf  Tübingen / Münsingen, wo wir alle Abteilungen der Firma kennen lernen dürfen.

In den Abteilungen werden uns viel neue und verschiedene Tätigkeiten, Prozesse, Werkzeuge und Maschinen gezeigt.
Anfangs meldeten wir uns bei dem Vorgesetzten der jeweiligen Abteilung. Anschließend haben sich die Kollegen vorgestellt und wir wurden über die sicherheitsrelevanten Vorschriften unterrichtet.

Wir, Sebastian G. und Florian H. befinden uns gerade im Technologiezentrum, wo uns die Kollegen freundlich aufgenommen haben und auch sehr hilfsbereit sind.
Wir lernen jeden Tag viel Neues dazu, wie z.B. den Umgang mit Kunden, Optimierung von Dreh- und Fräsprozessen, Werkzeugauslegung sowie die Vorführung von Neuen- oder Sonderwerkzeugen.

Es macht uns sehr viel Spaß diese neuen Tätigkeiten kennen zu lernen.

Von Florian H. und Sebastian G.

Die Auftragsverwaltung der Akademie (Disposition)

Die Disposition ist eine Einrichtung der Akademie. Diese Abteilung dient zur innerbetrieblichen Auftragsverwaltung des Ausbildungszentrums. Jeden Monat werden zwei Azubis eingeteilt, welche die anfallenden Aufgaben an der Dispo übernehmen.

Der Prozess besteht aus Auftragsannahme, Auftragskoordination und Auftragsabwicklung. Auftraggeber sind ausgewählte Mitarbeiter verschiedener Abteilungen der Walter AG  (Werke: Tübingen und Münsingen). Die Aufgaben bestehen aus Fertigungs- und Bearbeitungsaufträgen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Nach Anfrage eines Auftraggebers über die Bearbeitung eines Auftrages, ist in erster Linie zu überprüfen, ob der durchzuführende Prozess durch die Auszubildenden möglich ist und ob der Liefertermin eingehalten werden kann. Bei Bedarf muss bei einem Ausbilder nachgefragt werden. Außerdem werden umfangreiche und komplexe Aufträge vor der Bearbeitung durchdacht und die Vorgehensweise geplant, damit die Durchführung reibungslos verläuft. Somit übernehmen die Auszubildenden viele interessante Aufgaben, wodurch sie ihre eigenen Erfahrungen ausweiten können. Außerdem bekommt jeder Azubi nach Abgabe seines produzierten Teiles vom Auftraggeber den Verwendungszweck mitgeteilt. Durch die Betreuung der Disposition erhält man Erfahrungen im Bereich der Auftragsverwaltung sowie der Serviceleistung gegenüber Kunden.

Von Felix S. und Lars N.

 

Übernahme von Arthur S. bei der TDM Systems GmbH

Mein Name ist Arthur S. und ich bin 28 Jahre alt.

Während meiner Ausbildung, als Fachinformatiker (-Anwendungsentwicklung), hab ich viele neue Dinge gelernt. In den ersten beiden Ausbildungsjahren hatte ich durch die Supporthotline viel Kontakt zu Kunden und habe auch intern den Mitarbeitern bei Problemen mit dem PC geholfen.

Im 3. Lehrjahr wechselte ich dann in die Abteilung Werkzeugdatenprojekte. Am Anfang war es noch sehr ungewohnt, da ich noch nicht mit den Prozessen der Abteilung vertraut war, aber meine Kollegen haben mich sehr gut unterstützt und bei Problemen wurde mir immer sofort geholfen.

Nicht nur der Wechsel in eine andere Abteilung änderte sich, sondern auch meine Tätigkeiten. Zu diesen gehört z. B. Mappings zu diversen CAM-Schnittstellen und die dazugehörige Dokumentation. Seit meiner Übernahme haben sich meine Aufgaben teilweise verändert. Ich arbeite intensiver an meinen bisherigen Aufgaben und habe zudem mehr Verantwortung durch neue Aufgaben. Ich arbeite jetzt als Anwendungstechniker mit Schwerpunkt CAD/CAM.

CAD bedeutet rechnerunterstütztes Konstruieren und CAM bedeutet rechnerunterstützte Fertigung. Es wird per CAD z.B. ein Rohteil mit Geometriedaten entworfen, das dann per CAM für diverse Operationen programmiert wird.
Außerdem arbeite ich auch sehr viel mit Datenbanken und stelle Daten für das TDM-Setup bereit.

Zu der Frage ob die Übernahme eine gute Entscheidung war, kann ich sagen ja es war eine sehr gute Entscheidung. Die Arbeit macht mir weiterhin sehr viel Spaß und meine Kollegen sind auch super.

Weiterbildung ist für mich auch ein wichtiges Thema, ich finde man hat heutzutage nie ausgelernt und lernt sein Leben lang, deshalb bilde ich mich durch interne und externe Schulungen weiter. Ich selbst halte auch interne Workshops für Azubis und neue Mitarbeiter, um mein Wissen anderen zu übermitteln.

Mein Fazit ist: Wenn deine Arbeit dir Spaß macht und du die Chance hast übernommen zu werden, nimm diese Chance wahr!!!

Kooperationsprojekt zwischen der Beruflichen Bildung der KBF und der Walter AG

Zwischen der Walter AG und der Ringelbachschule in Reutlingen findet bereits seit einigen Jahren eine Lernkooperation statt.
Alle Auszubildenden vom ersten Ausbildungsjahre nehmen daran teil.

Diese Projekte sind so organisiert, dass jedes genau zwei Wochen andauert.
An einem Einführungstag, welcher in der Regel einige Tage früher, als das Projekt stattfindet,
werden die Azubis über den Aufbau und die Organisation der Schule sowie den Ablauf des Projekts informiert.

Da zum Beispiel wir acht Zerspanungsmechaniker vom ersten Ausbildungsjahr jeden Montag und jeden zweiten Freitag die Berufsschule besuchen, konnte mit uns an nur sieben Tagen innerhalb dieser zwei Wochen geplant werden.

Innerhalb der Beruflichen Bildung wurden wir in den Abteilungen: Metall, Büro, Hauswirtschaft und VaB (Vorbereitung auf Beruf) eingeteilt, in denen bis auf die Abteilung VaB, Fachkräfte ausgebildet werden.
Unsere Aufgabe war es in erster Linie mit Auszubildenden und Schüler der Beruflichen Bildung zusammenzuarbeiten, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen.
Aufgrund verschiedener körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen waren sie darüber sehr dankbar. Wir bauten schnell Vertrauen auf, freundeten uns teilweise an und hatten viel Spaß miteinander.
Insgesamt hatten wir zwei schöne Wochen, in denen wir mit sozialen Kompetenzen einigen Menschen sehr weiterhelfen konnten, wodurch wir selbst auch viele neue Erfahrungen sammeln konnten und nun auch wissen, wie man mit Menschen mit Behinderung umgeht.

Robert M., DH-Student bei Walter USA

Im Rahmen meines DHBW-Studiums bei Walter bot sich mir die Gelegenheit den Walter USA Standort in Waukesha zu besuchen. Während meinem vierwöchigen Aufenthalt unterstützte ich den Qualitäts- und Umweltbeauftragten in Waukesha bei der Erstellung und Organisation von chemischen Betriebsanweisungen für die Produktion. Die chemischen Betriebsanweisungen sollen das Personal über die Gefahren beim Umgang mit den bei der Produktion eingesetzten Stoffen informieren. Die Vielzahl verschiedener Stoffe gab mir einen tieferen Einblick in die Arbeit der Qualitätsabteilung. Am Standort Waukesha ist die Körperfertigung angesiedelt. Dort werden neben Fräskörpern und Bohrwerkzeugen auch hoch-komplexe aussteuerbare Werkzeuge hergestellt.

Während meinem Aufenthalt in Waukesha bewohnte ich ein Zimmer im Haus eines ansässigen Paares. Die Unterbringung bei Muttersprachlern hat den Vorteil, die eigenen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu verbessen. Außerdem halfen mir die Tipps der Gastgeber meine Freizeit kurzweiliger zu gestalten. So vergingen die vier Wochen leider viel zu schnell. Trotzdem hatte ich genug Zeit, um Land und Leute ein bisschen näher kennenzulernen.

Diese Reise hat mich sowohl in beruflicher als auch persönlicher Hinsicht weitergebracht. Deshalb würde ich mich auch in Zukunft über jede Gelegenheit, für die Walter AG im Ausland tätig zu sein, freuen.