IHK-Berufsinfotage 2017

Bald ist es wieder soweit!!

Die IHK-Berufsinfotage finden am

Mittwoch, 08. November 2017 von 13:00-18:00 Uhr und

Donnerstag, 09. November 2017 von 09:00-16:00 Uhr

in der IHK-Akademie, Allmendstraße 7, 72770 Reutlingen statt.

Wir (Azubis und Ausbilder) sind natürlich auch wieder dabei und freuen uns auf euren Besuch.

Greiferbacken für die Twin-Drehmaschine in der Dreherei

 

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Morgens bekam ich einen Auftrag von unserem Ausbilder Horst Knoblich, man musste für die Twin Drehmaschine in der Dreherei neue Greiferbacken für die Durchmesser von 71 mm bis 82 mm fertigen. Diese Greiferbacken dienen dazu, Material aus dem Backenfutter zu entnehmen.

Wie bei fast jedem Auftrag war auch bei diesem eine technische Zeichnung dabei und der erste Schritt bestand darin, diese Zeichnung zu lesen und zu verstehen. Auf dieser Zeichnung waren zwei Teile abgebildet, da man einen rechten und einen linken Greifer benötigt.

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Als nächstes muss man schauen, ob das Material, welches auf der Zeichnung verlangt wird, vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall muss man dieses Material bei den Ausbildern bestellen. Für diesen Auftrag war das Material aber vorhanden, sodass ich dieses gleich zusägen konnte.

Der nächste Schritt bestand darin, mithilfe der Zeichnung die Werkzeuge, welche benötigt werden, und die Schnittdaten, wie Schnittgeschwindigkeit und Vorschub für die Werkzeuge, passend auf das Material, herauszusuchen. Anschließend wurden die Werkzeuge eingespannt und vermessen und dann in die Maschine geladen.

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Dann war es soweit, das Programm kann geschrieben werden. Da es ein Teil war, welches von jeder Seite bearbeitet und man somit mehrmals schwenken und Nullpunkte verschieben musste, war das Programm sehr komplex, es dauerte fast 5 Stunden zum Programmieren und bestand aus knapp 120 Sätzen.

Nun folgte der erste Probelauf des Programms, bei welchem ich einige Werkzeuge verlängern musste, da sonst die Spindel mit dem Tisch kollidiert wäre und bei einigen habe ich die Schnittwerte verändert, da es durch die falschen Werte zu Vibrationen gekommen ist.

Nachdem der Probelauf beendet war und alle Fehler bereinigt waren, habe ich das Greiferprogramm ablaufen lassen, meine Maße am Schluss überprüft und das Werkstück entgratet.

Dieser Auftrag war sehr anspruchsvoll und interessant, da es das erste Mal war, dass ich mit so vielen Schwenkungen und Nullpunkten gearbeitet habe, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

Pascal M.

Abschlussprüfung Teil 1 ZM

Wie jedes zweite Ausbildungsjahr mussten auch die Zerspanungsmechaniker der Walter AG, die Abschlussprüfung Teil 1 (Zwischenprüfung) ablegen. Die Abschlussprüfung Teil 1 beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Den theoretischen Teil schlossen wir, wie alle anderen Zerspanungsmechaniker/innen im Kreis Tübingen, in einer von der IHK zur Verfügung gestellten Stadthalle ab. In diesem Jahr fand die theoretische Abschlussprüfung Teil 1 in Eningen unter Achalm statt. Hierfür hat man 90 Minuten Zeit die Fachfragen zu beantworten. Die Theorieprüfung ist in zwei Teile unterteilt: in Teil A und B. In Teil A bekommt man 23 Fragen gestellt und jeweils 5 Auswahlantworten. Hierfür wird einem ein Tabellenbuch zur Verfügung gestellt. Teil B hingegen besteht aus 8 Fragen, die man mit eigenen Worten beantworten oder beschreiben muss.

Trotz wochenlangem Lernen und Vorbereiten fiel uns die Prüfung in diesem Jahr sehr schwer. Daher mussten wir unser Bestes geben, um eventuell verlorene Punkte durch die praktische Prüfung auszugleichen.

Für die praktische Prüfung bekommt man ein bis zwei Dreh- und Frästeile, die zu bearbeiten sind. Hierfür haben wir 6,5 Stunden Zeit im Betrieb die Programme für die einzelnen Teile zu schreiben und anschließend an den CNC-Dreh- und Fräsmaschinen zu bearbeiten. Vorbereitet wurden wir von unserem Meister Wochen zuvor, indem wir dreimal eine Abschlussprüfung der vergangenen Jahre simuliert haben. Dadurch konnten wir u. a. Erfahrungen im Zeitmanagement machen. Außerdem erkannten wir manche Defizite in unserer Arbeits- und Vorgehensweise und änderten diese dementsprechend. Durch diese Übungsprüfungen fühlten wir uns nun sicherer und waren dank unserem Meister perfekt vorbereitet.

Als wir dann mit der praktischen Prüfung loslegten waren wir uns sicher, dass diese Prüfung kein Problem für uns sein wird. Und so war es auch. Ohne Zeitprobleme und jeglicher Schwierigkeiten absolvierten wir Zerspaner mit einem sehr guten Gefühl die praktische Abschlussprüfung Teil 1.

Von den Zerspanungsmechanikern im zweiten Lehrjahr.

Messebau bei Walter

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Unser Team: Melek Elbir, Anna Bosch, Dimitrios Stratakis, Steven von Dungen, Enrico Bantel, Hannes Schray, Ibrahim Noyan, Rolf Kemmler, Morfo Tzelepi, Mischa Locher, Christian Völler, Sarah Plöger


Die Auszubildenden aus dem ersten Ausbildungsjahr erstellen jährlich die Displays für die EMO, AMB und weitere weltweite Messen. Unterstützt werden sie hierbei vom zweiten Ausbildungsjahr. Bei der Planung für die Vorgehensweisen spielt die Teamfähigkeit und die Organisation eine große Rolle. Die Azubis sind mitverantwortlich, dass alles rechtzeitig fertig gestellt ist und den Ansprüchen und Vorgaben entspricht.

Zu Beginn erhalten wir den Auftrag von Herrn Kemmler aus dem Marketing, der für den Messebau zuständig ist, die Displays um- oder neuzugestalten. Hierfür erklärt er uns welche Werkzeuge auf den Displays benötigt und wie sie in Kombination mit den neuen Werkzeugen platziert werden müssen. Um dies zu bewerkstelligen werden neue Displays angefertigt bzw. teilweise Alte umgeändert. Um die Werkzeuge richtig zu positionieren und zu befestigen, benötigen wir Werkzeugblöcke aus Plexiglas oder sonstige Befestigungsmöglichkeiten, bei denen wir unsere Kreativität mit einbringen können. Diese Blöcke fertigen wir auf CNC- Maschinen.

Wenn die Werkzeugblöcke soweit fertig sind, werden sie anschließend poliert, um kleine Kratzer zu beseitigen. Dies ist sehr zeitaufwändig, da die Displays später perfekt aussehen sollen. Nach dem Polieren werden sie auf die Displays gelegt, um sie anschließend von den verschiedenen Bereichen (Fräsen, Drehen etc.) und letztendlich von den Branchen und Herrn Veeser abnehmen zu lassen. Zum Teil kommt es hier noch zu Änderungen, so dass neue Werkzeugblöcke gefertigt werden müssen. Nach der Abnahme werden die Positionen der Plexigläser markiert, gebohrt und anschließend auf den Displays montiert. Anschließend werden die Aufkleber der jeweiligen Werkzeuge parallel zu den zugehörigen Blöcken aufgeklebt.

Zu guter Letzt werden die Displays gereinigt und die Werkzeuge eingeölt um sie vor Korrosion zu schützen. Anschließend werden sie noch in spezielle Kisten für den Transport zu den einzelnen Messen verpackt.

Von Steven von Dungen und Melek Elbir

 

Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Teil 1 – Industriemechaniker

In wenigen Tagen ist es soweit, wir Industriemechaniker des 2. Ausbildungsjahres stehen vor unserer ersten Prüfung.

Die Prüfung erstreckt sich über zwei Tage: am ersten Tag wird die Theorieprüfung geschrieben und am zweiten Tag wird der praktische Teil geprüft. Im theoretischen Teil kann alles abgefragt werden was in den letzten 1 ½ Jahren Thema in der Berufsschule und Ausbildung war. Im praktischen Teil werden die Grundkenntnisse der Metallbearbeitung geprüft, dazu gehören Drehen, Fräsen, Bohren, Biegen und Feilen. Innerhalb von 6 ½ Stunden haben die Prüflinge Zeit eine Baugruppe nach Zeichnung zu fertigen und diese mit einer Pneumatikschaltung zur Funktion zu bringen. Alles was wir in den letzten Monaten gelernt haben brauchen wir an diesem Tag.

Seit mehreren Wochen bereiten wir uns schon intensiv auf die Prüfung vor. Wir haben verschiedene Übungsprüfungen geschrieben und die dazugehörigen Baugruppen gefertigt. Gemeinsam haben wir im Team überlegt wie wir Abläufe optimieren können, um uns so optimal auf die Prüfung vorzubereiten.

Fertige Baugruppen von Christian V.

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Kooperationsarbeit mit der Gustav-Mesmer-Realschule Münsingen

IMG_6599In den letzten beiden Wochen haben 16 Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit ergriffen in unseren Ausbildungsalltag bei der Walter AG reinzuschnuppern.

Nach der Einführung in die Firmengeschichte und einem CNC-Crashkurs haben die Schüler den ganzen Tag im Ausbildungszentrum verbracht. Während Sie von den Azubis des zweiten Ausbildungsjahres betreut wurden, fertigten Sie selbstständig einen Holzkreisel, Alukreisel und einen Aluminiumwürfel an. Einfache Grundlagen zum Feilen, Anreißen, Bohren, Drehen, CNC-Drehen und Sandstrahlen wurden so vermittelt.

Immer wieder ist es uns Azubis eine Freude mit jungen Menschen zusammen arbeiten zu dürfen.

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Walter AG bei der Binea 2017

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Die Walter AG ist auch in diesem Jahr wieder auf der Binea 2017 vertreten.

Ihr findet uns bei der Standnummer 3.05 (3.OG)

Die Vertreter der Walter AG sind am 03. und 04. Februar für euch da.

Wir freuen uns über jeden Besuch!

Die Veranstaltung findet am Fr. 03. Februar von 09:00-17:00 Uhr und am Sa. 04. Februar von 09:00-16:00 Uhr in der Stadthalle Reutlingen statt.

 

Advent- und Weihnachtsgrüße

Die Azubis von Walter wünschen allen Lesern eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.