Projekt der Oberflächenbeschichter

Projekt der Oberflächenbeschichter in der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Gmünd

Am heutigen Tag war unsere Aufgabe, eine Blumenvase aus Stahl und einen Flaschenöffner aus Zinkdruckguss mechanisch vorbehandeln und anschließend zu vernickeln. Dieser Prozess ist notwendig, dass die Werkstücke gegen das „Rosten“ geschützt sind.
Um die rostige und verzunderte Oberfläche der Blumenvase zu beseitigen, wurde zuerst entgratet um das Verletzungsrisiko einzuschränken und danach mit der Bandschleifmaschine geschliffen.
Die feinste Methode beim Schleifen, ist das sogenannte „Bürsten“.
Beide Werkstücke wurden gebürstet und anschließend gereinigt und entfettet, bevor es zur ersten Beschichtung (cyanidisch vorverkupfert) kam.
Nach der Beschichtung wurden die Werkstücke gespült und in eine verdünnte Säure gelegt (dekapiert).
Nachdem sie trocken waren, kam schon die nächste Beschichtung (sauer verkupfert), Dauer etwa 1 Stunde.
Die Werkstücke wurden dann aus den Bädern entnommen und erneut gespült und in eine verdünnte Säure gelegt.
Schließlich kam das „Polieren“, welches dafür gesorgt hat, dass die Oberfläche frei von Poren war.
Der letzte Arbeitsschritt war nun das „Vernickeln“.

Am Ende der Bearbeitungsphasen waren
die Oberflächen der Werkstücke glänzend
und glatt.

Die Bearbeitung der Blumenvase und des
Flaschenöffners erfolgte im Werkstatt-Unterricht
in der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Gmünd.

Alex P. – Oberflächenbeschichter (1. Ausbildungsjahr)

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